Hilfsnavigation

Stadtwerke Espelkamp AöR

Einfach gut beraten - statt nur bedient!

Volltextsuche
Seiteninhalt
05.09.2017

Naturschutzgebiet »Gewässerlandschaft Große Aue«

Bekanntmachung über die Unterschutzstellung
des ca. 250,90 ha großen auszuweisenden Naturschutzgebietes „Gewässerlandschaft Große Aue“ im Bereich der Stadt Espelkamp und der Stadt Rahden, Kreis Minden-Lübbecke.

Die Bezirksregierung Detmold beabsichtigt, das o. a. Naturschutzgebiet gemäß § 23 des Gesetzes über Naturschutz und Landschaftspflege - Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) vom 29. Juli 2009 (BGBl. I S. 2542) – sowie § 43 Abs. 1 und 3 und § 47 in Verbindung mit den §§ 2 und 79 des Gesetzes zum Schutz der Natur in Nordrhein-Westfalen (Landesnaturschutzgesetzes Nordrhein-Westfalen – LNatSchG NRW) vom 15. November 2016 (GV. NRW. S. 934/SGV. NRW 791) und der §§ 12, 25 und 27 des Ordnungsbehördengesetzes (OBG) sowie § 20 des Landesjagdgesetzes Nordrhein-Westfalen (LJG-NRW) vom 07. Dezember 1994 (GV. NRW. 1995 S. 2/SGV. NRW 792) zuletzt geändert durch Art. 1 Ökologisches Jagdgesetz vom 12. Mai 2015 (GV NRW S. 448), durch ordnungsbehördliche Verordnung unter Naturschutz zu stellen.
Das Naturschutzgebiet umfasst folgende Flächen:
Stadt Espelkamp,
Gemarkung Espelkamp,
Flur 3, Flurstücke 46 tlw., 47 tlw., 48, 49, 50, 75, 76 tlw., 84, 87, 88;
Flur 14, Flurstücke 28, 30, 40, 129 tlw.;
Stadt Rahden,
Gemarkung Kleinendorf,
Flur 1, Flurstücke 60, 89, 90, 107 tlw., 130, 131, 132, 149, 163, 164, 165;
Flur 2, Flurstücke 36, 37, 38, 45, 51, 52, 53, 88, 91, 95, 100 tlw., 101, 102, 103, 104;
Flur 3, Flurstücke 10, 11, 14, 16, 17 tlw., 22, 23 tlw., 35 tlw., 37, 100, 104, 107 tlw., 116, 120, 121, 122, 123;
Flur 11, Flurstücke 11, 14, 15, 16 tlw., 21 tlw., 245, 246 tlw., 305, 439 tlw., 442, 549, 572;
Flur 12, Flurstücke 23, 41, 75, 84, 86, 87 tlw.;
Gemarkung Varl,
Flur 8, Flurstück 158;
Flur 14, Flurstücke 13 tlw., 51, 88, 89, 176, 178, 179;
Flur 15, Flurstück135;
Gemarkung Rahden,
Flur 11, Flurstücke 18 tlw., 20 tlw., 32, 37, 44, 45, 55 tlw., 61, 62, 63, 88, 92, 97, 98;
Gemarkung Preußisch Ströhen,
Flur 16, Flurstücke 61, 62, 63, 64, 66, 69, 71, 73, 75, 82 tlw., 83 tlw., 84 tlw., 87;
Flur 18, Flurstücke 109, 111, 113, 115, 117, 120, 121, 123, 125, 127, 128, 129, 168, 215;
Flur 19, Flurstücke 2, 99, 101, 103, 109, 123, 127, 128, 130 tlw., 131, 132, 133, 135 tlw.;
Flur 23, Flurstücke 11, 12, 13, 18, 19, 21, 22, 62, 63, 76 tlw..

Der Verordnungsentwurf einschließlich der Übersichtskarte und der Naturschutzgebietskarte kann in der Zeit vom 25. September 2017 bis 24. Oktober 2017
beim Landrat des Kreises Minden-Lübbecke, Portastr. 13, 32423 Minden, Bürgerservice im Eingangsbereich des Hauptgebäudes, während der Öffnungszeiten
montags bis donnerstags von 8.00 Uhr bis 18:00 Uhr und
freitags von 8.00 Uhr bis 14:00 Uhr
eingesehen werden.
Darüber hinaus können die Unterlagen zur gleichen Zeit bei der Stadt Espelkamp, Wilhelm-Kern-Platz 1, 32339 Espelkamp, Fachbereich Stadtentwicklung, Stadtmarketing und Bauen, Zimmer 513, während der Öffnungszeiten
montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 12.30 Uhr,
dienstags von 14.00 Uhr bis 16.30 Uhr und
donnerstags von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr
eingesehen werden,
und
bei der Stadt Rahden, Rathaus, Lange Straße 9, 32369 Rahden, Bauamt der Stadtverwaltung, Zimmer 1.25, während der Öffnungszeiten
vormittags:
montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 12.30 Uhr
nachmittags:
montags bis dienstags von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr und
donnerstags von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr.
sowie
bei der Bezirksregierung Detmold, Leopoldstraße 15, 32756 Detmold, Zimmer A 227, während der Dienstzeiten
montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr und
von 13.30 Uhr bis 15.00 Uhr.

Die Eigentümer und sonstigen Berechtigten können Bedenken und Anregungen während der Auslegungszeit beim Landrat des Kreises Minden-Lübbecke, Portastr. 13, 32423 Minden schriftlich oder zur Niederschrift erheben.
Aus der den Einwand enthaltenden Eingabe muss die vollständige Anschrift des Einwenders zu ersehen sein. Die Bedenken und Anregungen sollen näher begründet werden.

Es wird gemäß § 48 Abs. 3 LNatSchG darauf hingewiesen, dass vom Zeitpunkt dieser Bekanntmachung an bis zum Inkrafttreten der Naturschutzverordnung, längstens drei Jahre lang, alle Änderungen im geplanten Naturschutzgebiet verboten sind, soweit nicht in der ordnungsbehördlichen Verordnung oder Verfügung zur einstweiligen Sicherstellung des Gebietes abweichende Regelungen getroffen werden. Wenn besondere Umstände es erfordern, kann die Frist durch öffentliche Bekanntmachung bis zu einem weiteren Jahr verlängert werden.
Die im Zeitpunkt der Bekanntmachung ausgeübte rechtmäßige Bewirtschaftungsform bleibt unberührt.
Detmold, den 04. September 2017 .
Az.: 51.2.1-054
Bezirksregierung Detmold
- Höhere Naturschutzbehörde -
Im Auftrag
gez. Bremer